Stromkosten berechnen
Was kostet dein Strom im Jahr, im Monat und je Kilowattstunde? Die Preise stehen in deinem Vertrag oder auf der letzten Rechnung.
So wird gerechnet
Der Arbeitspreis gilt für jede Kilowattstunde, die durch den Zähler läuft. Der Grundpreis ist fest und fällt auch an, wenn du verreist bist. Beide stehen auf der Rechnung, meist brutto, also mit Mehrwertsteuer. Mit diesen Bruttowerten rechnet der Rechner.
Mit zwei Zählerständen zählt der Grundpreis taggenau: Monatspreis mal zwölf, geteilt durch die Tage des Jahres, mal die Tage zwischen den Ablesungen. So rechnen Versorger, und so rechnet auch Zählora.
Ein Beispiel
2.800 kWh im Jahr, 34 Cent je Kilowattstunde und 12 € Grundpreis im Monat: 2.800 × 0,34 € sind 952 €, dazu 144 € Grundpreis, zusammen 1.096 € im Jahr oder 91,33 € im Monat. Je Kilowattstunde zahlst du damit 39,1 Cent, nicht 34. Der Grundpreis verteilt sich auf jede Kilowattstunde, und je weniger du verbrauchst, desto mehr fällt er ins Gewicht.
Was der Rechner nicht weiß
- Den Winter. Wer aus einem Sommermonat aufs Jahr hochrechnet, liegt bei Strom meist etwas zu niedrig, mit Wärmepumpe oder Nachtspeicher deutlich. Deshalb steht dort ein ≈.
- Boni und Preisänderungen. Ein Neukundenbonus oder ein neuer Preis mitten im Jahr stehen nicht im Arbeitspreis. Die Rechnung des Versorgers kann deshalb abweichen.
- Zwei Tarife. Bei Tag- und Nachtstrom rechnest du beide Zählwerke getrennt und zählst die Ergebnisse zusammen. Den Grundpreis nimmst du dabei nur einmal.
Ob dein Abschlag zu diesen Kosten passt, zeigt der Abschlagsrechner. Wie viel du überhaupt verbrauchst, rechnet der Verbrauchsrechner aus zwei Zählerständen.