Abschlag zu hoch? So rechnest du es nach
Tipp Verbrauch und Preise von deiner letzten Rechnung ein. Du siehst, welcher Abschlag passen würde.
So wird gerechnet
Warum der Abschlag oft zu hoch angesetzt ist
- Er stammt aus einem teuren Jahr. Versorger rechnen mit dem Verbrauch der Vergangenheit und dem Preis der Gegenwart. Fallen die Preise, bleibt der Abschlag oft stehen.
- Ein Umzug oder ein neues Gerät ist nicht berücksichtigt. Eine Wärmepumpe hebt den Stromverbrauch, eine Anlage auf dem Dach senkt ihn. Beides sieht der Versorger erst ein Jahr später.
- Niemand hat nachgerechnet. Der häufigste Grund. Ohne eigene Zahlen fehlt die Grundlage, um zu widersprechen.
Was du brauchst, um es zu belegen
Zwei Zählerstände mit Datum genügen für eine erste Hochrechnung; der Verbrauchsrechner macht daraus Tag, Monat und Jahr. Je weiter die Stände auseinanderliegen, desto belastbarer. Wichtig ist nur, dass du denselben Ausschnitt des Jahres vergleichst: Wer den Januar hochrechnet, landet bei der Heizung viel zu hoch, weil der Juli nicht so aussieht.
Zählora nimmt dir das ab: Es kennt deinen Abschlag, rechnet bis zum Ende deines Abrechnungsjahrs hoch und sagt dir Monate vorher, ob eine Nachzahlung kommt oder Geld zurück. Was geschätzt ist, steht dabei als geschätzt da, und deine Zählerstände bleiben auf deinem Telefon. Mehr zum Nachrechnen im Ratgeber, Fragen zur App auf der Hilfeseite.